Geschichte und Archäologie / Antike Stadt
Antike Stadt Kisthene (Kızçiftlik)
Gömeç, Balıkesir
Ruinengelände der antiken mysischen Küstenstadt Kisthene in der Gömeç-Ebene gegenüber Lesbos, bekannt für ihre Kupferminen.
Sicherheitshinweis
Geschichte
Kisthene war ein Küstenort im antiken Äolis gegenüber der Insel Lesbos in Westmysien; die Minen der Umgebung waren als Kupferquelle bekannt. Isokrates berichtet, die Stadt sei 397 v. Chr. vom Heer des Spartaners Agesilaos II. eingenommen worden. Strabon verortet sie außerhalb des Golfs von Edremit jenseits des Kaps Pyrrha und beschreibt sie zu seiner Zeit als verlassenen Ort mit Hafen. Prof. Engin Beksaç bestimmte bei seiner Oberflächenuntersuchung 1997 die Flur Kızçiftlik in der Gömeç-Ebene als Standort der Stadt; dort wurden Funde von der Frühbronzezeit bis in spätbyzantinische Zeit festgestellt. Die Reste sind teilweise freigelegt, das Gelände liegt nahe am Meer.
Fakten
- Epoche
- Frühbronzezeit – spätbyzantinisch
- Region
- Antikes Mysien / Äolis
- Status
- Oberflächenfunde, teilweise freigelegte Reste
Reiseanlass
- Kostenlos
- Ruhig
Lage
39.39318, 26.81318
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Quelle: Web derlemesi (doğrulanmalı): https://tr.wikipedia.org/wiki/Kisthene | https://en.wikipedia.org/wiki/Cisthene_(Mysia) | https://www.wikidata.org/wiki/Q5122309