
Kultur und Kunst / Museum
Freilichtmuseum Göreme
Merkez, Nevşehir
Bekannteste Klostersiedlung Kappadokiens mit in den Fels gehauenen, freskengeschmückten Kirchen, Kapellen und Refektorien; das Herz der UNESCO-Welterbestätte.
Sicherheitshinweis
Geschichte
Die Ausgrabungsstätte Göreme ist ein Freilichtmuseum aus Kirchen, Kapellen, Refektorien und Mönchszellen, die in weiche Tufffelsen gehauen wurden. Das Klosterleben in der Region erstarkte im 4. Jahrhundert durch die Lehren Basilius' des Großen, des Bischofs von Kayseri. Während des Bilderstreits (726–843) beschränkte sich die Ausschmückung auf Kreuze und geometrische Motive; danach, besonders im 10. und 11. Jahrhundert, wurden die neu gehauenen Kirchen mit farbigen Fresken mit Szenen aus den Evangelien ausgestattet. Die Elmalı-, Karanlık-, Yılanlı- und Çarıklı-Kirche sind die meistbesuchten Bauten des Geländes. 1985 wurde die Stätte als „Nationalpark Göreme und Felsdenkmäler von Kappadokien“ in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Fakten
- Epoche
- Überwiegend Felsenkirchen des 10.–12. Jahrhunderts
- Anreise
- Etwa 1,5 km vom Zentrum Göremes
- Eintritt
- Kostenpflichtig; Müzekart gültig (türkische Staatsbürger); für die Karanlık-Kirche separates Ticket
- Beste Zeit
- Früh am Morgen; April–Juni und September–Oktober
- Besuchsdauer
- 1,5–2 Stunden
Reiseanlass
- Fotografie
- Wandern
- Mit Kindern unterwegs
Lage
38.63906, 34.84558
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Quelle: Web derlemesi (doğrulanmalı): https://tr.wikipedia.org/wiki/Göreme_Tarihî_Millî_Parkı | https://tr.wikipedia.org/wiki/Göreme'deki_kiliseler_listesi | https://whc.unesco.org/en/list/357/