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42 · Stadtführer

Konya

Stadt Mevlânâs und Hauptstadt der Seldschuken

Konya ist flächenmäßig die größte Provinz der Türkei und war im 12.–13. Jahrhundert Hauptstadt des anatolischen Seldschukenstaates. Im Herzen der Stadt liegen die Türbe (Grabmal) von Mevlânâ Celâleddîn-i Rûmî, die seldschukische Moschee auf dem Alâeddin-Hügel sowie die für ihren Fliesenschmuck berühmten Medresen Karatay und İnce Minareli; jeden Dezember ziehen die Şeb-i-Arûs-Zeremonien Besucher aus aller Welt an. Çatalhöyük und Boncuklu Höyük im Südosten der Ebene erzählen von den ersten Dorf- und Stadterfahrungen der Menschheit. Im Westen bilden der Beyşehir-See, der größte Süßwassersee der Türkei, die Eşrefoğlu-Moschee mit ihren Holzsäulen, der Kubadabad-Palast und das hethitische Quellheiligtum Eflatunpınar eine eigene Reiseregion. Die Kraterseen von Karapınar, die Kızören-Doline, das in den Fels gehauene Sille und die Spuren von Nasreddin Hoca in Akşehir runden die Vielfalt der Provinz ab. Etli Ekmek, Fırın Kebabı und Bamya Çorbası (Okraschotensuppe) gehören fest zur Küche Konyas.

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Was wollen wir entdecken?

Praktische Infos

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Klima
Kontinentalklima; Sommer heiß und trocken, Winter kalt und zeitweise schneereich.
Anreise
Flughafen Konya; Hochgeschwindigkeitszug nach Ankara, Istanbul und Karaman; in der Stadt Straßenbahn und Busse.
Hinweis
Sema-Zeremonien haben gottesdienstlichen Charakter; während des Rituals wird nicht geklatscht und nicht mit Blitz fotografiert.
In der Stadt
Die Strecke zwischen Mevlânâ-Platz, Bedesten-Basar und Alâeddin-Hügel ist zu Fuß machbar; die Straßenbahnlinie folgt dieser Achse.
Museumskarte
In den Museen und Ausgrabungsstätten des Ministeriums gilt die Müzekart; aktuelle Öffnungszeiten sollten auf muze.gov.tr geprüft werden.
Beste Reisezeit
Frühjahr (April–Juni) und Herbst; für die Şeb-i-Arûs-Zeremonien 7.–17. Dezember.